Was schiefgehen kann mit ungeeigneten Expats

 

Anforderungen an den Expat

Die Anforderungen an einen Mitarbeiter, der in Asien arbeiten soll, sind in vielen Bereichen anders als für seine Kollegen, die „nur“ in Deutschland tätig sind. Allein die Persönlichkeitsprofile und Sekundäreigenschaften sollten in besonderen Bereichen ausgeprägt sein.

Wer beispielsweise in Vietnam, Indonesien oder den Philippinen ein eigenes Haus oder Appartment, in Asien Condominium genannt, bezieht, kann sich glücklich schätzen, wenn er handwerklich begabt ist. Sonst könnte es passieren, dass Hausreparaturen wie defekte Küchenzeilen oder Deckenlampen für einige Tage nicht funktionieren. Es gibt nicht überall geeignete Handwerker, auch wenn auf deren Arbeitskleidung groß „Engineer“ steht.

Insgesamt ist eine gewisse Demut des Expats gefordert, damit der Expat nicht „gleich aneckt“ und durch seine Arroganz die asiatischen Gesprächspartner verärgert. Da nützt dann der Hinweis auf irgendwelche technischen Produktvorteile gar nichts mehr. Der Fall ist durch. Sie haben soeben einen Kunden verloren.

Die Bereitschaft des Expats, sich vorab in Trainings und Seminaren weiterzubilden oder anschließend ein Coaching „Training-on-the-Job“ in Anspruch zu nehmen, sollte vorhanden sein. Aber auch die Bereitschaft des Arbeitgebers, diese Schulungsmaßnahmen zu finanzieren. Mitunter gibt es dafür sogar Fördermöglichkeiten.


Anforderungen an das entsendende Unternehmen

Aber auch das entsendende Unternehmen hat Pflichten und muss zum gemeinsamen Erfolg beitragen.

  • Allzu oft werden die Expats sich selbst überlassen.
  • Die Erwartungshaltung ist zu groß.
  • Man fordert schnelle Erfolge; die aber in Asien gar nicht möglich sind.
  • Die Bedeutung des Beziehungsmanagements wird vergessen.
  • Der Aufbau von Beziehungsmanagement erfordert  Zeit, Aufwand und Geld.
  • Die Reisekostenabrechnungen werden mißverstanden.
  • Die Bedeutung von "Entertainment" im Geschäftsalltag in Asien ist nicht verstanden.
  • Ein Reporting nach deutschen Maßstäben funktioniert nicht in Asien.
  • Messbare Erfolge wird es erst nach einem sehr langen Zeitraum geben.
  • Das Unternehmen hat vergessen, genügend Kapital zur Finanzierung bereit zu stellen.

Alle diese unangenehmen Punkte führen kurz oder lang zu massiver Verärgerung auf allen Seiten.

"Das Asien-Engagement ist kurz vor dem Scheitern. Bedenken Sie, wieviel Geld Sie bisher bereits investiert haben?"

Wir wollen Sie vor solchen unangenehmen Situationen bewahren.


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