Wer Waren verkauft und sich gegen den härter werdenden Wettbewerb durchsetzen will, wird früher oder später in Asien produzieren. Um in der weltgrößten Freihandelzone 2015 mithalten zu können, ist es erforderlich, in Asien präsent zu sein. Nur in Ausnahmefällen werden künftig Waren aus Europa dorthin verschifft. Der Großteil wird aus Kostengründen in Asien vor Ort produziert.
Asiatische Lieferanten, etwa aus Korea, Japan, Singapur oder Taiwan, haben eine Vormachtstellung in Asien. Asiatische Geschäftsleute verhandeln lieber mit Asiaten als mit Europäern. Europäer gelten als schwierig. Sie verstehen oft die Kultur nicht. Man redet aneinander vorbei. Und es gibt immer Probleme.
"Überlegen Sie: Wenn Sie Besitzer eines Verkaufsgeschäftes in Deutschland wären, würden Sie so einfach von einem vorhandenen österreichischen Lieferanten zu einem vietnamesischen Lieferanten wechseln?"
So in etwa denkt ein asiatischer Unternehmer auch. Wer also die Vormachtstellung der asiatischen Lieferanten mit europäischen Produkten in Asien durchbrechen, beziehungsweise auf dem asiatischen Markt mitspielen möchte, hat deutliche Vorteile, wenn er auch in Asien produziert.
Selbstredend sind eine Fülle von Randbedingungen zu beachten. Zunächst gilt es, das Zielland genauestens zu kennen. Wir empfehlen hierzu die Teilnahme an einem unserer Seminare und Trainings über eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in veschiedenen asiatischen Ländern.
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