China oder Indien?

Warum es gute Gründe gibt, nach SÜDOSTASIEN zu gehen.

 

Nicht wenige Unternehmen verlieren viel Geld, Zeit und Energie, indem Sie in die Modeländer China und Indien gehen. DR. KLIPPE Consult zeigt Ihnen, weshalb Sie sich lieber auf den gewaltigen Markt in SÜDOSTASIEN konzentrieren sollten. Lesen Sie, warum es einfacher ist, sich in einem der 10 überschaubaren Länder SÜDOSTASIENS, zu engagieren.

1. Warum sind China und Indien so anziehend?

China mit 1,3 und Indien mit 1,2 Milliarden Menschen stellen einen gewaltigen Wachstumsmarkt dar. Auch wenn man vergisst, dass ein Großteil der Landbevölkerung am Wachstum gar nicht teilnimmt. Unzweifelhaft handelt es sich aber um wichtige Märkte der Zukunft; jedoch mit Widrigkeiten. In China hat man mit Sprachproblemen zu kämpfen, in Indien mit dem Kastensystem. Beiden Ländern gemein ist ein zu Europa völlig verschiedener Kulturkreis. Die Länder zu verstehen ist an sich schon schwierig. Dazu kommt die schiere Größe. Man verliert sich sehr schnell. Mit einem einzigen Agenten, Handelspartner oder Stützpunkt kann man diese Länder nicht bearbeiten. Es bedarf einer Organisationsstruktur. Und diese kostet Geld. Um so mehr, als es allein durch die Vielfältigkeit und die Entfernungen zu erheblichen Belastungen auf der Kostenseite kommt.

2. Clevere Unternehmen sind längst in Südostasien engagiert

Die erfolgreichen mittelständischen Unternehmen und die Großindustrie sowieso, sind längst in SÜDOSTASIEN etabliert. Häufig haben diese Unternehmen mit ihrem Engagement von Jahren, wenn nicht vor Jahrzehnten begonnen. Und ernten jetzt die Früchte ihrer Arbeit. Denn langfristiges Engagement und Zuverlässigkeit werden belohnt. Aus diesen Gründen sind jetzt Sie gefragt, den ersten Schritt in diese Länder SÜDOSTASIENS zu tun.

3. "ASEAN" oder "Asia"?

Das englische "Asia" ist der Kontinent; "ASEAN" der Zusammenschluss von 10 Staaten, die sich dadurch wirtschaftliche, soziale und politische Vorteile versprechen. Das Vorbild ist die Europäische Union. 1967 in Bangkok gegründet zählen dazu die Länder Brunei Darussalam, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.

4. ASEAN 2015: Die größte Freihandelszone der Welt entsteht

Es ist alles vorbereitet. 2015 soll es abgeschlossen sein. Dann werden China, Indien, Japan, Korea und die 10 ASEAN-Staaten die größte Freihandelzone der Welt bilden. Ohne Zollschranken für Waren und Dienstleistungen. Es liegt nahe, wer dann wohl wem Einfuhrbeschränkungen auferlegt und Zölle verlangt. Bis dahin wird sich die Bevölkerung in Asien nochmals gegenüber Europa erhöht haben. Ausgehend von etwa 3 Milliarden Menschen derzeit bedeutet ein Zuwachs von nur 1 % jährlich in den nächsten 5 Jahren bereits ein Plus von 153 Millionen Menschen. Das entspricht etwa der Bevölkerung von Deutschland und Frankreich zusammen. Durch das Wachstum bedingt entsteht eine Eigendynamik, die die Ernährung, die Sozialsysteme, den Energie- und Wasserbedarf, die Ausbildung und den Wohlstand massiv beeinflussen wird; kurzum den gesamten industriellen Sektor und Dienstleistungsbereich. Jene Unternehmen, die bis dahin nicht in diesem asiatischen Markt vertreten sind und dessen „Spielregeln kennen“, werden es folglich sehr schwer haben, die Renditen von heute überhaupt noch zu halten.

Ingenieurdienstleistungen, IT-Verarbeitung, Verwaltungsarbeiten oder auch Architekturdienstleistungen sind bereits jetzt unter dem Namen „Business Process Outsourcing (BPO)“ von vielen Ländern wie den USA nach Südostasien ausgelagert. Ein sehr prominentes Land für diese Dienstleistungen sind die Philippinen. Dieser Prozess wird sich verstärken. Und für den, der dort nicht aktiv ist, wird es einfach teurer werden, bestimmte Leistungen noch zu erbringen. Denn Arbeitskraft ist in Asien immer noch günstiger. Bei zunehmender Qualität. Spätestens nach Einführung der weltgrößten Freihandelzone wird wohl in Asien niemand mehr teure Waren aus Europa oder anderen Länder importieren, wenn es nicht unbedingt sein muss. Überprüfen Sie doch einmal, ob Ihre Produkte dann noch verkauft werden können? Oder ob es nicht besser wäre, sich ein Standbein in SÜDOSTASIEN aufzubauen.

5. Welche Länder sind für mein Unternehmen am besten geeignet?

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen meist nicht über die erforderlichen Mittel, um fundierte Marktrecherchen durchzuführen. Diese müssen aber erstellt werden. Sonst ist das finanzielle Risiko zu groß. Für die einen ist es ein Vorteil, ohne Dolmetscher auszukommen, wenn die Amtssprache „Englisch“ ist. Für die anderen sind es die billigen Arbeitskräfte, für die nächsten der Standort. Manch ein Unternehmen sucht einen Absatzmarkt für in Europa produzierte Produkte, ein anderes möchte in Südostasien für den dortigen Markt und später für die Freihandelzone produzieren. Eine Antwort auf diese, zugegebenermaßen wichtige Frage, lässt sich nur nach eingehender Prüfung geben. Leider.

Ein wichtiger Aspekt sind einfach die kurzen Wege zwischen den Ländern. So wie man es aus Europa gewöhnt ist: von Jakarta nach Kuala Lumpur, nach Manila, von dort nach Singapur, weiter nach Ho Chi Minh Stadt, Hanoi, Bangkok und von dort nach Brunei auf Borneo und zurück nach Cebu. Und das jeweils in 1 bis 3 Stunden. Nach Landung in Singapur sind Sie normalerweise spätestens nach 45 Minuten in Ihrem Hotel oder Büro. Machen Sie das mal in München oder London oder Paris.

6. Fazit „Südostasien“

SÜDOSTASIEN mit etwa 600 Millionen Bewohnern bietet als Standort räumliche Nähe zwischen den 10 Mitgliedsländern, sprachliche Vorteile und eine Übersichtlichkeit, die größere Länder so nicht aufweisen. Als wesentlicher Bestandteil der weltgrößten Freihandelszone, die 2015 Realität wird, haben Sie in SÜDOSTASIEN hervorragende Möglichkeiten, Ihre Geschäfte in Asien auf- und auszubauen. Mit einem einzelnen Land im Fokus fällt es Ihnen leichter, Geschäfte zu tätigen, die überschaubar und profitabel bleiben. Die südostasiatische Region bietet durch die Zahl ihrer Bewohner, das stetige Wachstum sowie die Begierigkeit der Menschen, am Wohlstand teilzuhaben, einzigartige Chancen für europäische Unternehmen. 

© DR. KLIPPE Consult 2010